Hochwasserschutz

Wälder bieten sicheren Hochwasserschutz!

Der gesicherte Wald in Wuppertal trägt mit seiner Wasserspeicherfähigkeit sinn- und wirkungsvoll zum Ausgleich des Landschaftswasserhaushalts und damit zur Minimierung von Hochwasser in Wuppertal bei. Beim Wirkungsgrad des Hochwasserschutzes des Waldes spielen viele Faktoren eine Rolle. Die Form der Waldbewirtschaftung, die naturräumlichen Gegebenheiten, die klimatischen Randbedingungen wie Niederschlagsmenge und -intensität, die geologischen Bedingungen und die Bodeneigenschaften sind wesentliche Einflussfaktoren. Die Art der Waldbewirtschaftung beeinflusst in erster Linie die oberflächennahen bzw. bodeninternen Abflussprozesse. Theoretisch kann der Abfluss so lange reduziert und verzögert werden, wie die Speicherfähigkeit des Bodens noch nicht erschöpft ist. Insbesondere durch die liegenden Bäume, die eine natürliche Barriere für das Wasser sind, und die geringere Bodenverdichtung bildet der naturnahen Wald einen besonders effektiven Hochwasserschutz. Speicherkapazität von Waldböden ist naturgemäß hoch. Bäume schaffen mit ihrem vergleichsweise tiefen und dauerhaften Wurzelsystem einen humus- und porenreichen Boden, der das Wasser gut eindringen lässt und in größere Tiefen ableiten kann. Die Infiltration ist in einem ungestörten Waldboden mit bis zu 80 l/m2 pro Stunde in der Regel so hoch, dass auch bei normalem Starkregen kein Oberflächenabfluss entsteht. Waldböden besitzen im Vergleich zu Landwirtschaftsflächen eine ca. 2-3 Mal höhere Aufnahme- und Speicherkapazität für Wasser, was durch die Struktur und den Aufbau des naturnahen Waldbodens sowie durch die höhere Transpirationsleistung der Bäume erklärt werden kann. Die Aufnahme und Zwischenspeicherung von Wasser im Waldboden gelten als Schlüsselgrößen für einen effektiven Hochwasserschutz. Je größer die Infiltrationskapazität und je größer die Speicherfähigkeit der Böden, desto stärker wird die Abflussbildung verzögert. Je stärker ein Boden verdichtet und gesättigt ist, desto geringer ist sein Vermögen, weiteres Niederschlagswasser zu speichern. Hier ist die Stärke der Humusschicht ein ausschlaggebender Faktor. Genau das ist im von e2share geretteten Wald vorhanden. Keine Bodenverdichtung, viel stehendes und liegendes Totholz und ein hervorragendes Wurzelwerk.


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